Archiv für Dezember 2011

AKTUELL: UNI verkündet Trauertag für Kim Jong Il

Aufgrund der Trauerfeierlichkeiten für den kleinsten größten Führer aller Zeiten setzt die Universität Bamberg am 23. Dezember ihre Seminare und Vorlesungen aus.
Zitat aus der Ankündigung des Vizepräsidenten für Lehre: „Die Veranstaltungen enden also am Do, den 22.12., und starten wieder am Mo, den 9.1.“

Trauer um Kim Jong Il

Die LISTE trauert um Kim Jong Il

Angesichts der schrecklichen Ereignisse des Tages, lässt die LISTE Bamberg den Wahlkampf um die Regierung der Studierenden ruhen, um Ruhe finden und Kraft sammeln zu können.
Heute, den 19. Dezember 2011 hat uns der kleinste größte Führer aller Zeiten verlassen, um den Kampf gegen die imperialistischen Großmächte in den Gestaden des Jenseits weiterführen zu können. Kim Jong Il ist gestorben.
Durch seine glorreiche Außen- wie Innenpolitik hat er die Teilung eines Landes vorangetrieben und stellte Wohlstand, Sicherheit und Fortschritt für das tapfere und friedliebende Volk er Nordkoreaner sicher. Technische Errungenschaften wären ohne die bauliche Trennung zwischen Nord- und Südkorea und dem daraus entstandenen Wettkampf kaum denkbar gewesen. Väterlich und mit harter Hand musste Kim Jong Il regieren,um die Arbeiterklasse voranzutreiben, doch die Früchte seiner Arbeit zahlten sich noch während seiner Zeit der Herrschaft aus. Durch eine entschlossene Ernährungspolitik konnte er die Staatsausgaben konsequent senken und unnötige Kosten in prächtige Güter transformieren.
Kim Jong Il und seine Politik sollte in diesen Zeiten als Vorbild für uns alle dienen. Ein Blick nach Korea zeigt uns, wie die Zukunft aussehen muss. Die endgültige Teilung Deutschlands nach nordkoreanischem Vorbild, denn von Nordkorea lernen, heißt Siegen lernen.
Wir fordern die Universität Bamberg und die Stadt Bamberg zu einer offiziellen Schweigeminute am Donnerstag, den 22. Dezember auf, um Kim Jong Il zu gedenken.

Stellungnahme zur aktuellen Lage der Universität Bamberg

Angesichts der desaströsen Ausstattung der Universität im Besonderen und des Bildungssystems im Allgemeinen, stellt man sich die Frage, in was für einer Welt wir leben! Für die Zocker-Banken und Pleite-Griechen werden Millionen ausgegeben, aber am eignen Nachwuchs spart der Vater Staat! Die Elite unseres Landes macht was sie will und der Student muss das ausbaden. Die Dozenten müssen über die Tische klettern, um die Vorlesung beginnen zu können und die Studentinnen und Studenten haben nicht mal einen Tisch! In den Cafès der Austraße ist es kaum möglich, einen Sitzplatz zu ergattern. Die bayerische Landesregierung hat in ihrer Bildungspolitik versagt, doch so kann das nicht weitergehen!
Mit bereits über 12.000 Studierenden hat die Universität ein Pensum erreicht, das Verwaltungstechnisch kaum mehr zu handeln ist. Bereits jetzt stoßen die Lösungskonzepte für effizientere Raumvergabe an ihre Grenzen. Zulassungsbeschränkungen sind ebenso kein sicheres Mittel, da Leistung bewertet wird, die erst im Studium entwickelt werden soll. Des weiteren ist der Zulassungsbeschränkung ein Bildungsbegriff genuin, der sich nicht als frei verstehen lassen kann. Zudem bläht man durch die Einfuhr der Zulassungsbeschränkungen den Verwaltungsapparat zunehmend und unnötig auf!
Die LISTE spricht sich daher gegen jede Form von Zulassungsbeschränkung aus (vorgelagerte Tests, Motivationsschreiben, Praktika, NC). Stattdessen fordert die LISTE von der Universität Bamberg die Teilung der Universität in zwei Bereiche. Die Fakultäten Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik sollen in einer Sonderbildungszone (SBZ) zusammengefasst und mit einem eigenen Verwaltungsapparat versehen werden. Durch eine bauliche Trennung zwischen den Gebäuden der SOWI/WIAI und den Gebäuden der GUK/HUWI (Wirtschaftsfreiebildungszone (WBZ)) soll eine bauliche Trennung errichtet werden, um die Spaltung des Verwaltungsapparats für jede und jeden sichtbar zu machen. Dadurch entstehen zwei nebeneinander operierende Universitäten mit deutlich weniger Studierenden (etwa 6000). Durch die geringere Größe kann die Verwaltung schlanker und effizienter arbeiten. Studierende haben kürzere Wege und der RCDS wäre nicht mehr im Konvent der WBZ.
Die Probleme scheinen überhand zu nehmen, doch die LISTE hat klare Forderungen und schnelle Lösungen: Für die endgültige Trennung in Feki und Innenstadt!

Bamberg Brutal